etwas über mich...

geboren: ja, liegt schon ein stück zurück. (ein ziemlich grosses stück!)
die liebe zur pflanze habe ich von meiner oma "geerbt". sie war der pflanzennarr schlechthin und wusste auch über alles und jedes bescheid. so bin ich schon im zarten alter mit der schönheit eines "nutz- und blumengartens" in innige berührung gekommen (unkraut jäten). irgendwie scheint mich das geprägt zu haben, denn ohne pflanzen kann ich heute nicht sein.

mit ihr war ich auch mal in einer gärtnerei, wo ein paar kakteen "rumstanden". die waren sehr interessant und nach ein bischen reden (der gärtnersohn ging mit mir in eine klasse) waren ein paar davon der grundstock meiner sammlung, wobei liebhaberei wohl viel eher zutrifft.

damals war ich erst so 9 bis 10 jahre alt, da denkt noch kein mensch an irgendwelche hochtrabenden vollständigen sammlungen... ich fand eher an den untypischen pflanzen gefallen. irgendwann bekam ich auch mit, das kakteen zu den sukkulenten gehören aber nicht alle sukkulenten kakteen sind, so ging es aber irgendwie jeden, der sich diesem hobby verschrieben hat.

nach anfänglicher fensterbrettsammelei wurde später (ich machte gerade mein abi) ein doppelfenster okupiert und im sinne eines minigewächshauses eingerichtet. das hielt aber nur 2 jahre, dann gab es ein bischen familientwist, wegen der stachlichen meute (unter anderem eine ziemlich grosse Opuntia tunicata) und so baute ich aus neun und einem halben frühbeetfenster ein gewächshaus. leider musste ich im winter alles ausräumen, trotzdem hat es eine ganze weile gehalten und wurde später von meiner mutter noch lange zeit als gurkenhaus "missbraucht".

nach dem studium zog ich um. da war meine sammlung überall versteut. als maschinenbauer war es zwar keine herausforderung ein gewächshaus zu bauen, aber die scheiben waren ohne beziehung ein echtes problem... aber dank des vitamin "B" war ich bald stolzer (sehr stolzer!) besitzer eines kakteengewächshauses. ( das auch in diesem haus auf einer seite gurken wuchsen, war nur der etwas weniger guten versorgung mit gemüse geschuldet). komischerweise hatte ich nie schädlingsprobleme. 1989 kam die "politische wende" und es gab in jeden geschäft gurken (echte holl. wassergurken!), so konnten sich meine kakteen ausbreiten...

...bis die in unserer familie grasierende bauwut auch auf mich voll übergriff, da musste das mit viel herzblut gebaute glashaus einem steinhaus weichen. das war für mich ein wirklich schwerer tag, zumal ich es selbst "zerstört" habe... aber dank obi war nach kurzer zeit schon ein neues da. war zwar ein bischen kleiner, aber irgendwie wurden die dornen besser ausgebildet.

als nach verhältnismässig kurzer zeit dieses haus mit kakteen ausgefüllt war und eine beheizung aus energetischen gründen unsinnig war, habe ich mir 2004 eine besser isolierte unterstellmöglichkeit geleistet. so kann ich hoffentlich die vegetationszeit, eigentlich besser belichtungsdauer, verlängern.

da sich meine sammeltätigkeit mit der zeit immer mehr in richtung frosttolorante kakteen verschiebt, hoffe ich eines tages auf beheizung komplett verzichten zu können!